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Detox-N
 
Rezeptoradaptierter Nikotinentzug (DETOX-N)

Die erheblichen negativen Auswirkungen des Nikotinabusus auf Ihre Gesundheit sind Ihnen hinlänglich bekannt. Bislang haben Sie jedoch den Gebrauch der Zigarette mit angenehmen Begleiterscheinungen wie dem Abbau von Spannungen und die Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit verbunden. Gleichzeitig hat der ständige Nikotinmißbrauch die Entwicklung einer Abhängigkeit bewirkt. Sie haben einen Zustand erreicht, in dem Sie weiterrauchen müssen, um sich wohl und entspannt zu fühlen. Nikotin beeinflußt dabei vor allem das Zentralnervensystem, wobei die Abstinenz vom Nikotin Entzugssymptome wie Nervosität und Reizbarkeit verursacht, was einen Nikotinentzug so unangenehm macht. Beim Nikotinabusus existiert, wie bei anderen Drogen auch, sowohl eine physiologische (biochemische) als auch eine psychologische (gewohnheitsmäßige) Komponente der Abhängigkeit. Herkömmliche Entzugsverfahren sind vor allem auf die Behandlung der psychischen Abhängigkeit orientiert, welcher sicherlich eine große Bedeutung beizumessen ist. Wir sind jedoch der Überzeugung, daß zunächst die physische Abhängigkeit überwunden werden muß, um dann die Gewohnheiten erfolgreich ändern zu können. Therapiekonzepte, die sich der Droge selbst bedienen (Nikotinpflaster), halten wir für ungeeignet.

Bei dem von uns entwickelten, pharmakologisch gestützten Entzug setzen wir deshalb Substanzen ein, die das Nikotin von den Bindungsstellen an den Nervenzellen aktiv verdrängen. In der klinischen Anwendung an weit über 1000 Patienten war es möglich, den Wunsch nach der Zigarette effektiv zu unterdrücken. Dieses kombinierte Verfahren, bei dem sowohl der körperlichen als auch der psychologischen Seite der Abhängigkeit Beachtung geschenkt wird, weist eine hohe Erfolgsrate auf.

Die Behandlung dauert etwa zwei Stunden und beginnt mit einem Beratungsgespräch. Dabei wird zunächst die Therapie detailiert beschrieben und die medizinischen Grundlagen werden erläutert. Außerdem werden Empfehlungen zu Verhaltensänderungen gegeben. Nach einer Reihe von Untersuchungen (EKG, Blutdruckmessung, Lungenfunktionsprüfung) wird eine Injektion verabreicht. Bei indikationsgerechter Anwendung gibt es keine Risiken und keine unangenehmen Nebenwirkungen. Um die Umstellung des Nervensystems weiterhin medikamentös zu begleiten, verabreichen wir den Patienten für einen Zeitraum von 1-2 Wochen Tabletten. Zusätzlich werden individuell adaptierte Angebote zur psychotherapeutischen Betreuung gemacht.